Fackelmann – Wieder „Made in Germany“

25. Juni 2013, Frankfurter Rundschau, von Maxim Leo
Alexander Fackelmann besitzt eines der größten Unternehmen für Haushaltswaren. Vor 20 Jahren verlegte er einen Großteil der Produktion nach China. Nun kehrt er zurück nach Deutschland. Er ist nicht der einzige.
Die Heimkehrer sind in Halle 6 versammelt. Sie waren lange weg, hatten sich im Süden von China niedergelassen, weil das Leben in Deutschland zu teuer geworden war. Niemand hat damit gerechnet, sie je in dieser Gegend wiederzusehen. Die Sache schien endgültig und unumkehrbar zu sein. Die Globalisierung hatte die Welt verändert, sie mussten gehen. Und nun sind sie also wieder da…

…Fackelmanns Geschäftsberichte machen deutlich, wie heftig das Pendel mittlerweile zurück schlägt. Im Berichtsjahr 2011 wurden in der gesamten Gruppe tausend Beschäftigte entlassen. Allerdings ausschließlich in China. In Deutschland blieb die Mitarbeiter-Zahl konstant.
Gleichzeitig nahm die Zahl der hier hergestellten Artikel um zwanzig Prozent zu. Seit diesem Jahr, sagt Alexander Fackelmann, findet fünfzig Prozent der gesamten Wertschöpfung des Unternehmens wieder in Deutschland statt. „Ich bin heilfroh, dass wir die Fertigung hier nie aufgegeben haben.“…
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