Made in Germany

26.06.2013, NWZ Göppinger Kreisnachrichten, Autor: SWP
“Umweltschutz, faire Arbeitsbedingungen und hautgesunde Textilien” nennt der Göppinger Unternehmer Michael Finzel als Gründe für seine Entscheidung, Textilien Made in Germany herzustellen und zu verkaufen.

“Umweltschutz, faire Arbeitsbedingungen und hautgesunde Textilien” nennt der Göppinger Unternehmer Michael Finzel als Gründe für seine Entscheidung, Textilien Made in Germany herzustellen und zu verkaufen. “Wir waren davon überzeugt, dass dieser Weg für uns richtig ist”, so Finzel, der Werbeartikel herstellt und vertreibt.
Als erstes Produkt nahm der Unternehmer eine Schürzenkollektion Made in Germany in sein Angebot auf. Produziert werden die Produkte von der Stoffherstellung über die Näherei und Stickerei bis zur Konfektionierung komplett in der unternehmenseigenen Fertigung in Sachsen. Nachdem das Unternehmen damit gute Erfahrungen gemacht hatte, wurde das Angebot seit Ende Mai um Poloshirts ergänzt, die unter der Eigenmarke Maximilian Frey vertrieben werden. Folgen sollen Cardigans, Pullover und Shirts Made in Germany…
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IKEA Antworten auf offen Chat-Fragen: Produktionsstandorte

UTOPIA Blog 29.04.2011 – Liebe Utopisten, im Rahmen des Chats gab es auch einige Fragen zu unserer Produktion, die wir nachfolgend zu bündeln versucht haben: Der Produktionsstandort ist mir persönlich wichtig und mir fällt auf, dass immer mehr Artikel Richtung Osten produziert werden. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, kurze Transportwege. Warum kommen fast alle Textilien aus Indonesien oder Bangladesh und fast alle übrigen Artikel aus der Markthalle (z.B. Küche, Bilder) aus China? Kann dies nicht in Ländern gefertigt werden, die fair und ökologisch vertretbar produzieren?

Ein zentraler Punkt in unseren Fertigungsprozessen wird bereits in den oben aufgeführten Fragen angesprochen: Nach Möglichkeit produzieren wir in den Regionen oder Ländern, aus denen wir auch unsere Rohstoffe beziehen. Demnach ist es also nicht verwunderlich, dass große Teile unserer Textilien aus genau diesen Ländern stammen, von denen wir z.B. unsere Baumwolle beziehen. Vollständiger Artikel

Etikettenschwindel

stern.de,12. Juni 2007, von Elke Schulze

Gute Arbeitsbedingungen sind in den Textilfabriken Asiens selten. Das neue Hemd kann trotz made in Germany von Kinderhänden gefertigt worden sein. Worauf man beim Einkaufen achten sollte.
Weiße Sommerhosen, getupfte Blusen in A-Linien-Form und Ballerinaschuhe in allen Farben. In den Klamottenläden lockt die Sommerware. Ein frischer Look macht Laune, aber nicht unbedingt ein gutes Gewissen. Denn das neu erworbene Sommeroutfit verrät nicht, ob es von Kinderhänden genäht wurde oder ob die Arbeiter beim Färben der Baumwolle ungeschützt mit giftigen Substanzen hantierten. Drei Viertel der Textilien, die wir bei Karstadt und Co. kaufen, kommen aus Niedriglohnländern wie Indien, Bangladesch, China, Pakistan, Indonesien oder Vietnam. Der deutsche Verbraucher hat kaum die Möglichkeit zu prüfen, ob am neuen Rock oder T-Shirt Blut, Schweiß und Tränen kleben…
…Dann wird das Stück in Deutschland mit Etiketten versehen, schon ist es erlaubt, die Angabe “made in Germany” zu verwenden…
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