Was wir wollen!

Diese Seiten beschäftigen sich mit der Frage welche Produkte und Waren noch zum überwiegenden Teil in Deutschland hergestellt werden und damit “Made in Germany” sind. Die Globalisierung bewirkt nicht nur auf dem Finanzsektor Ungleichgewichte. Viele Konsumenten kaufen immer häufiger Artikel, die deutlich preiswerter sind als vergleichbare Produkte heimischer Herkunft. So überschwemmen riesige Mengen modisch kurzlebiger Konsumprodukte den Markt, die wiederum die Umwelt belasten und Rohstoffe verschwenden. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Denn neben den ökologischen Folgen des weltumspannenden Warentransports kommen einschneidende Konsequenzen für den deutschen Arbeitsmarkt hinzu. Langfristig führen die Waren aus Billiglohnländern zu sinkenden Löhnen in Deutschland, aber auch in anderen Industrieländern. Deshalb lautet unsere Empfehlung, auf Produkte zurückzugreifen, die in Deutschland hergestellt werden.
Doch es ist nicht immer leicht, auf Anhieb festzustellen, welche Waren diesen Ansprüchen gerecht werden. Denn selbst traditionsreiche deutsche Firmen fertigen teilweise im Ausland. Das Informationsportal www.cobajo.de informiert über die in Deutschland hergestellten Waren und Produkte,
Cobajo.de ist eine dynamische Website, deren Qualität durch die Beteiligung von und den Austausch mit Benutzern gewinnt. Im Forumsbereich des Portals können sie ihre Erfahrungen im Umgang mit den Produkten, aber auch mit den jeweiligen Anbietern einbringen. Auch Hersteller haben selbstverständlich die Möglichkeit, Lesermeinungen zu kommentieren.

Bitte schreiben Sie hier, wenn Sie Informationen haben über deutsche Produkte die bei cobajo.de noch nicht erwähnt werden. Wir nehmen diese Produkte dann nach Prüfung auf! Ihr Beitrag wird nicht sofort angezeigt, da er wegen SPAM erst von einem unserer Redakteure angeschaut und freigegeben wird.

18 Gedanken zu “Was wir wollen!

  1. Ich habe heute eine Baby-Schale von Britax-Römer gekauft.Diese wird in Ulm, also “Made in Germany” hergestellt.
    Bitte in Liste bei Baby aufnehmen.

    Danke

  2. Die Firma Meindl in Kirchanschöring verkauft die besten Trekking- und Bergschuhe. Die Firma ist direkt in Kirchanschöring (Nähe Waging)

  3. Sehr geehrtes COBAJO Team.
    Ganz tolle Idee, es scheint doch mehr Produkte “Made in Germany” zu geben als ich zu hoffen durfte.
    Speziell Jeans die hier gefertigt wurde, kann offensichtlich konkurrenzfähig angeboten werden!
    Bei der Unterhaltungselektronik fehlt meiner Ansicht nach die Firma “T+A” aus Herford.
    Diese designen und fertigen in Deutschland mit innovativster Technik, sind preislich aber unter Audionet angeordnet und damit “noch bezahlbar”.

    Mit freundlichen Grüssen

    Jörg K.

  4. Liebes Cobajo-Team,

    ich finde eure Seite klasse! Insbesondere weil auch ich komplett in Deutschland produzieren lasse. Mein Label tuchmacherin stellt Wohntextilien im Bereich Interior Design und einzigartige handgewebte Modeaccessoires her. Ich designe hochwertige handgewebte Leinen-Tischwäsche und -Badwäsche sowie Filzprodukte wie Filztaschen, Handyhüllen und Utensilos. Meine Produkte werden im http://www.dorfhaus.net vertrieben. Vielleicht könntet ihr meine Produkte in einer Kategorie “Design – made in Germany” aufnehmen. Ich würde mich freuen!

    http://www.tuchmacherin.de

  5. …hier noch ein paar Texte zu http://www.tuchmacherin.de:

    tuchmacherin – Philosophie und ökologische und soziale Verantwortung
    Das kleine Unternehmen tuchmacherin – handgewebtes design der Architektin Anette Schmidt stellt
    Leinentisch- und -badwäsche auf nachhaltige Weise her. tuchmacherin verwendet nur langfasriges
    nassgesponnenes Leinen. Das Leinen wird in Europa angebaut und in höchster Qualität nach Ökotex
    Standard 100 gesponnen und gefärbt. Die anderen Garne wie z. B. Wolle und Baumwolle, die die Designerin
    für Modeaccessoires und andere Wohnaccessoires verwendet, sind zum Teil nach dem hohen GOTS
    (Global Organic Textile Standard) zertifiziert. Die Leinentisch- und -badwäsche wird von einer Handweberei
    in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Deutschland mit hohem Engagement und großer
    Motivation hergestellt.
    Die Idee zum Weben traf ganz unvorbereitet ein, wie aus dem Nichts….vielleicht ist es einfach das Schöne,
    nach der Arbeit ein fertiges Produkt in den Händen zu halten, mit den eigenen Händen hergestellt.
    Leinen hat etwas Ursprüngliches, man kann die einzelnen Fasern erkennen, es hat eine unvergleichliche
    Haptik, eben bodenständig. Die Handtücher aus der Aussteuer der Mutter sind nach wie vor im Gebrauch.
    Das fasziniert…und man erfährt immer mehr über das schöne Material…über den Anbau des Flachses, das
    Zersetzen der Faser, um die „Schale“ zu entfernen, die ganze Handarbeit, bis die Leinenfaser schließlich
    gesponnen und gefärbt werden kann.
    Um ein solches Handtuch oder Tischset zu weben, wird das Leinengarn am Schärbaum geschärt, die Kette
    in den Webstuhl auf den Kettbaum gebäumt und jeder einzelne Faden durch eine Litze gezogen, 700 Fäden.
    Das Muster wurde vorher erprobt. Es ist ein altes Muster, es weckt Erinnerungen und in Kombination mit
    modernem Design kann es sich durchaus behaupten. Vier Schäfte müssen eingerichtet werden, die Tritte
    angeschnürt und die Kette an den Warenbaum gespannt werden, bis das Schiffchen endlich durch das Fach
    hin- und herschießen kann.
    Leinen wurde bereits vor 6000 bis 7000 Jahren systematisch verarbeitet. Die Reißfestigkeit macht das
    Leinen strapazierfähig und langlebig. Leinen ist flusenfrei, schmutzabweisend und von Natur bakterizid.
    Leinen ist gegen Waschlaugen, Waschmittel, Kochwäsche (ungefärbtes Leinen), chemische Reinigung und
    hohe Temperaturen beim Bügeln unempfindlich. Trockene Hitze schädigt das Gewebe, daher sind
    Wäschetrockner ungeeignet. Leinen lässt sich am besten mit einem Dampfbügeleisen bügeln.
    tuchmacherin möchte Tradition bewahren und diese mit neuem Design weiterentwickeln.
    Hochwertige Materialien, sorgfältige Verarbeitung und das Zusammenspiel von harmonischen
    Farbkombinationen lassen edle und zeitlose Designs entstehen. Jedes Produkt ist in Handarbeit am
    Handwebstuhl entstanden.
    „Erst das Haptische lässt uns eine Gewebe begreifen.“
    tuchmacherin | handgewebtes design + filz
    anette schmidt
    http://www.tuchmacherin.de

    Handgewebtes Design – Mode- und Wohnaccessoires aus der Handweberei

    Handgefertigt – aufwendig, aber individuell

    Jedes gewebte Produkt von tuchmacherin ist an einem Handwebstuhl in Deutschland hergestellt. Die Modeaccessoires wie Schals und Gürtel sind meist einzigartig, d. h. es gibt sie kein zweites Mal. Viele Stunden werden benötigt, um ein hangewebtes Textil herzustellen. Das Garn wird am Schärbaum geschärt, die Kette in den Webstuhl auf den Kettbaum gebäumt und jeder einzelne Faden durch eine Litze gezogen, meist sind es mehrere hundert Kettfäden. Das Muster wurde vorher erprobt, die Schäfte werden eingerichtet, die Tritte angeschnürt und die Kette auf den Warenbaum gespannt, bis das Schiffchen endlich durch das Fach hin- und herschießen kann.

    Oft entscheide ich spontan, mit welchem Garn und mit welcher Farbe ich webe. Durch die verschiedenen Kombinationen im Einzug und der Anschnürung entstehen interessante Gewebe. Das Ausprobieren der verschiedensten Gewebe und Verfahrensweisen reizt immer wieder von Neuem, und jeder kennt den Augenblick, nach getaner Arbeit das fertige Produkt in den Händen zu halten…

    Lebendig und einzigartig

    Das Konsumieren wird in den verschiedensten Bereichen verantwortungsbewusster. Wir legen größeren Wert auf ökologische und fair-soziale Herstellungsweisen oder versuchen, mit Ressourcen sparsamer umzugehen. Aber wir wollen auch nicht mehr überall das Gleiche angeboten bekommen. Wir suchen nach dem Individuellen, Persönlichen und wollen die Geschichte kennen, die ein bestimmtes Textil oder ein Gegenstand erzählt. Wie ist es entstanden und wer steht dahinter? Gerade das Lebendige macht den Reiz aus.

    Das kleine Label tuchmacherin – handgewebtes design stellt Leinentisch- und -badwäsche und Modeaccessoires auf nachhaltige Weise her. tuchmacherin möchte Tradition bewahren und diese mit neuem Design weiterentwickeln. Hochwertige Materialien, sorgfältige Verarbeitung und das Zusammenspiel von harmonischen Farbkombinationen lassen edle und zeitlose Designs entstehen. Die Leinentisch- und -badwäsche wird von einer Handweberei in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Deutschland mit hohem Engagement und großer Motivation hergestellt.

    tuchmacherin

    Wollfilz – ein Naturprodukt
    Materialkunde
    Wollfilz ist ein Naturprodukt. Er ist einer der klassischen Werkstoffe in der Geschichte der Zivilisation.
    Das Herstellungsprinzip von Wollfilzen (gewalkter Wollfilz) unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von den althergebrachten Methoden. Bei der Herstellung von Hand wird mit warmen Wasser und Seife die Schafwolle solange gewalkt, bis sie verfilzt. Bei der industriellen Herstellung werden Schafwolle bzw. Wollfasern solange durch Feuchtigkeit, Wärme- und Reibung verfilzt und verfestigt, bis ein homogenes textiles Flächengebilde mit konstanter Qualität, Dicke und Dichte entsteht, der Wollfilz.
    Der Einsatz von Schafwolle und Zellwolle ermöglicht nach Gebrauch bzw. Verschleiß des Produktes jederzeit eine umweltfreundliche Entsorgung.
    Wollfilz ist ein hochwertiges Naturprodukt aus 100% feinster Schurwolle. Er ist wärme- und schallisolierend, hitzebeständig, atmungsaktiv, klimaausgleichend und pflegeleicht. Geringe Farbabweichungen und kleinere Einschlüsse von Naturfasern auf der Oberfläche sind Beweis für die 100% natürliche Herkunft des Materials. Dies ist ausdrücklich kein Reklamationsgrund und stellt nur die Einzigartigkeit und Natürlichkeit des Rohstoffes Filz dar.
    Das Material ist wasserabweisend ausgerüstet. Dieses verhindert, dass sich Flüssigkeiten dauerhaft festsetzen. Ob Wasser, Kaffee, Wein oder andere Flüssigkeiten… Sie alle perlen an der Oberfläche des Wollfilzes ab und dringen nicht in den Filz ein. Sie haben somit genügend Zeit, die Flüssigkeiten rückstandslos abzuschütteln. Sollte der Artikel doch einmal verschmutzen, ist dieses mit Seifenlauge leicht zu säubern. Keinesfalls in der Waschmaschine reinigen, da auf diese Weise der Filzprozess fortgesetzt wird und die Wolle sich weiter zusammenwalkt.

    Ökologie und unternehmerische Sozialverantwortung (CSR)
    tuchmacherin achtet bei der Auswahl des Materials und bei der Herstellung der Filzprodukte auf Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber den Menschen, die hinter dem fertigen Produkt stehen. Die Filzprodukte werden von einer Näherei in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Deutschland mit hohem Engagement und großer Motivation hergestellt.
    Unser Wollfilz wird nach Ökotex Standard 100 hergestellt und gefärbt und ist biologisch abbaubar.
    Pflegeanleitung für Filz (nach Johanna Daimer)
    Saugen mit Staubsauger nach Bedarf oder leicht abbürsten.
    Der Filz darf nicht gewaschen werden, da er nicht waschbeständig ist.
    Die meisten Flecken lassen sich problemlos nach dem 4-Phasen-Prinzip entfernen.
    Dabei gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

    1. Versuchen Sie, die lose auf dem Belag liegenden Schmutzteile vorsichtig zu entfernen.
    Falls es sich um Flüssigkeiten handelt, tupfen Sie diese vorsichtig mit Papier- oder Haushaltstuch ab, auf keinen Fall verreiben. Bei bereits trockenen Substanzen mit einem Löffel behutsam ablösen, danach absaugen.
    2. Anschließend versuchen Sie, den Fleck mit lauwarmen Wasser oder Essigwasser zu entfernen. Keine Waschmittel zusetzen, da dadurch die spätere Wiederanschmutzung der behandelnden Stelle verstärkt wird. Die Stelle mit einem sauberen, feuchten Tuch/Lappen gründlich abtupfen, jedoch nicht reiben.
    3. Falls der Fleck sich mit Wasser/Essigwasser nicht lösen lässt, ist die Fleckstelle vorsichtig mit einem sanften Wollwaschmittel oder Geschirrspülmittel zu behandeln. Die gelösten Flecksubstanzen mit saugfähigem Lappen oder Papiertuch aufsaugen, nicht verreiben. Vorgang bei Bedarf mehrmals wiederholen. Mit klarem Wasser nachtupfen und die Restflüssigkeit mit einem trockenen Tuch aufnehmen.
    4. Ist der Fleck immer noch vorhanden, so versuchen Sie, die Schmutzreste mit einem auf die Verschmutzung abgestimmten Fleckenentferner aus dem Filz zu lösen. Das Flecklösungsmittel nicht direkt auf den Filz auftragen, sondern immer ein eigenes, sauberes Tuch verwenden und den Filz tupfend reinigen.
    Falls der Filz nass wird, achten Sie bitte darauf, den Filz langsam an der Luft bei Zimmertemperatur trocknen zu lassen.

    tuchmacherin

  6. Walbusch stellt seit Februar 2013 keine Kleidung mehr in Deutschland her.
    Der letzte Betrieb (Sitz war in Thüringen) wurde geschlossen da die Herstellung in Bangladesh billiger ist. Ca. 50 MitarbeiterInnen wurden gekündigt.

    Walbusch sollte also schnell aus der Liste entfernt werden.

  7. Wie sieht es eigentlich mit der Joker Jeansfabrik in Bönnigheim aus? Auf der firmeneigenen Website brüstet man sich damit, dass der “größte Teil der Wertschöpfungskette” noch in Bönnigheim stattfindet. Konkret ist dann zwar nur noch von Waschen, Färben und Bleichen die Rede (geschneidert wird also anscheinend billig auswärts), aber das ist ja immerhin etwas. Immerhin mehr als z.B. Walbusch noch von sich behaupten kann.

  8. Bei http://www.banause.name gibt es richtig schöne, praktische, mit viel Liebe gemachte Kleider für kleine Rabauzen, die hier in Deutschland von Schneiderinnen genäht wurden! Es wird sehr viel Wert auf faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung geachtet und darauf, das jedes genähte Produkt qualitativ sehr hochwertig und Super bequem ist! Schließlich sollen sich die kleinen Banausen ja wohl in ihrer Haut fühlen! Schaut es euch doch selbst einmal an auf http://www.banause.name

  9. Gute Initiative. Möchte zur Unterstützung unserer West-Europäischen Wirtschaft und Angestellten beitragen. Wohne in Frankreich.

    Inwiefern Produkte die von Ihnen als “Made in Germany” gekennzeichnet sind, auch tatsächlich nicht in einem günstig-Lohn-Land hergestellt werden sei nun mal dahingestellt.

    Letztes Beispiel: ich bin eben auf der Suche nach einer Kühlschrank-Kombi. Bosch-Siemens und co gelten als “Made in Germany”. Nun aber heisst es bei einem der grössten franz. Händler dass das Modell das mich interessiert in der Turkey hergestellt wird (siehe Seite ganz unten: “origine de fabrication: Turquie”)
    http://www.darty.com/nav/achat/gros_electromenager/refrigerateur-congelateur-refrigerateur-cong/refrigerateur-congelateur_haut/siemens_kd_46_nvw_20.html
    Ähnliche Erfahrung vor 2 Jahren, als wir eine neue Waschmaschine brauchten. Nur das oberste und teuerste Modell war hinten auf dem Herstellerinformations-Aufkleber als tatsächlich “made in Germany”. Die anderen Modelle waren in einem Entwicklungswirtschafts-Land produziert. Ob je nach dem Nationalen Verkaufs-Markt das Ursprungsland ebenso variiert ?

    • Sie haben recht mit Ihrer Vermutung, das die Produkte die in Deutschland hergestellt werden
      besonders in Deutschland verkauft werden. Das gilt besonders für sperrige Waren wie Waschmaschienen, Autos usw.
      In Mexico z.B. werden deutsche Autos bevorzugt aus amerikanischer Produktion verkauft! Regionaler Verkauf!

  10. Liebes Cobajo- Team,

    sehr gerne verweise ich an dieser Stelle auf “Snordt made”, ein neu gegründetes Damenmodelabel, welches ausschliesslich in Deutschland produziert. Sehr stilvolle Designs, überzeugende Qualität und eine tolle Unternehmensphilosophie.

    Zu finden online unter

    http://www.snordt-made.de

    Mit besten Grüssen
    R. Weber

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