Rezession macht “Made in Germany” zu schaffen

02.07.2013, FORMAT.AT
Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in Europa sehen sich viele Autobauer dazu gezwungen, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Bevorzugtes Ziel dabei: Nord-, Südamerika und China.
Die deutschen Autobauer wenden sich immer stärker von ihrem krisengebeutelten Heimatkontinent ab. Die Rezession in weiten Teilen Europas sorgt dafür, dass der Anteil der Produktion in Übersee immer weiter steigt.
Für 2013 prognostizierte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag einen Zuwachs der Produktion außerhalb Deutschlands um sechs Prozent auf dann 8,7 Millionen Fahrzeuge. Die Inlandsproduktion schrumpft zugleich voraussichtlich um knapp vier Prozent. Damit klettert der Anteil der Auslandsproduktion an der Gesamtfertigung auf 63 (2012: 60) Prozent, wie Verbandschef Matthias Wissmann in Berlin erläuterte.
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Made in Germany

26.06.2013, NWZ Göppinger Kreisnachrichten, Autor: SWP
“Umweltschutz, faire Arbeitsbedingungen und hautgesunde Textilien” nennt der Göppinger Unternehmer Michael Finzel als Gründe für seine Entscheidung, Textilien Made in Germany herzustellen und zu verkaufen.

“Umweltschutz, faire Arbeitsbedingungen und hautgesunde Textilien” nennt der Göppinger Unternehmer Michael Finzel als Gründe für seine Entscheidung, Textilien Made in Germany herzustellen und zu verkaufen. “Wir waren davon überzeugt, dass dieser Weg für uns richtig ist”, so Finzel, der Werbeartikel herstellt und vertreibt.
Als erstes Produkt nahm der Unternehmer eine Schürzenkollektion Made in Germany in sein Angebot auf. Produziert werden die Produkte von der Stoffherstellung über die Näherei und Stickerei bis zur Konfektionierung komplett in der unternehmenseigenen Fertigung in Sachsen. Nachdem das Unternehmen damit gute Erfahrungen gemacht hatte, wurde das Angebot seit Ende Mai um Poloshirts ergänzt, die unter der Eigenmarke Maximilian Frey vertrieben werden. Folgen sollen Cardigans, Pullover und Shirts Made in Germany…
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Fackelmann – Wieder „Made in Germany“

25. Juni 2013, Frankfurter Rundschau, von Maxim Leo
Alexander Fackelmann besitzt eines der größten Unternehmen für Haushaltswaren. Vor 20 Jahren verlegte er einen Großteil der Produktion nach China. Nun kehrt er zurück nach Deutschland. Er ist nicht der einzige.
Die Heimkehrer sind in Halle 6 versammelt. Sie waren lange weg, hatten sich im Süden von China niedergelassen, weil das Leben in Deutschland zu teuer geworden war. Niemand hat damit gerechnet, sie je in dieser Gegend wiederzusehen. Die Sache schien endgültig und unumkehrbar zu sein. Die Globalisierung hatte die Welt verändert, sie mussten gehen. Und nun sind sie also wieder da…

…Fackelmanns Geschäftsberichte machen deutlich, wie heftig das Pendel mittlerweile zurück schlägt. Im Berichtsjahr 2011 wurden in der gesamten Gruppe tausend Beschäftigte entlassen. Allerdings ausschließlich in China. In Deutschland blieb die Mitarbeiter-Zahl konstant.
Gleichzeitig nahm die Zahl der hier hergestellten Artikel um zwanzig Prozent zu. Seit diesem Jahr, sagt Alexander Fackelmann, findet fünfzig Prozent der gesamten Wertschöpfung des Unternehmens wieder in Deutschland statt. „Ich bin heilfroh, dass wir die Fertigung hier nie aufgegeben haben.“…
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