Glanz von “Made in Germany”

Die Gründe, warum mittelständische Firmen an die Neiße kommen, sind vielfältig Von Constantin von Pocci und Stefan Seewald – 9. Oktober 2012

Es ist das typische Bild: Deutsche Firmen verlagern Arbeitsplätze ins Ausland – um konkurrenzfähig zu werden. Da klingt es beinahe wie verkehrte Welt, wenn der Pole Marek Kaliga erläutert, dass er eine Firmenniederlassung in Görlitz gegründet hat – um konkurrenzfähig zu werden. Kaligas Firma tp-Elbud produziert in Polen Schaltschränke und liefert diese beinahe in alle Welt – Deutschland, Russland, Brasilien. An einem der Schaltschränke hängt ein Schild, auf dem “Faluja” steht. Die derzeitige Produktion geht in den Irak. Der Wiederaufbau des kriegsgeschundenen Landes beginnt auch hier in Görlitz…
…Daher entschied sich Kaliga, eine Firma in Deutschland zu gründen. Die Wahl auf Görlitz fiel schnell: nur 300 Kilometer von der Zentrale im Polen entfernt, fast alles Autobahn. Das Ziel: Produkte für die Premiummärkte in Saudi-Arabien, Dubai und Abu Dhabi nach deutschem Standard zu produzieren, um diese dann mit dem Label “Made in Germany” vermarkten zu dürfen…
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Feature: “Made in Germany” – Die deutsche Unterhaltungselektronik Teil I+II

Insight-Digital.de vom 01. Oktober 2012
Technisat feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Damit gehören die Pfälzer fast schon zu den deutschen Traditionsherstellern der Unterhaltungselektronik – wären da nicht Firmen wie Metz, Grundig und Loewe, die schon vor dem Zweiten Weltkrieg produzierten oder etwa Saba, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1835 zurückreichen. Viele Traditionsmarken sind inzwischen verschwunden, einige aber erfüllen den Slogan “Made in Germany” bis heute.

Der Sammelbegriff “Braune Ware” wird heutzutage nur noch von Nostalgikern verwendet, wenn von der Unterhaltungselektronik die Rede ist. Er stammt aus einer Zeit, in der Fernseher, Radio & Co noch in braunen Holzgehäusen steckten. Vor 30 Jahren wurde noch von rund einem Dutzend Unternehmen “deutsche Wertarbeit” auch für das heimische Wohnzimmer hergestellt. Heute kann man die Zahl der Firmen, die noch in Deutschland fertigen, an einer Hand abzählen…
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