Globaler Reichtum wandert nach Süd und Ost

Der folgende Artikel ist eine Bestätigung unserer “theoretischen” Aussagen, die wir in unserer Rubrik “Arbeitsmarkt und Globalisierung” gemacht haben! Dabei wird verschwiegen, das das niedrige Wachstum in den Industrieländern meistens noch nicht mal die Inflationsrate ausgleicht!

Wohlstands-Umverteilung bedeutet Reformdruck für Entwicklungsländer

Paris/Hohenheim (pte019/22.11.2011/13:05) – Während sich die USA und Europa mit Schuldenkrisen plagen, hat die Stunde der Schwellen- und Entwicklungsländer endgültig geschlagen. Der globale Wohlstand verlagert sich rasant von West nach Ost und von Nord nach Süd, zeigt ein soeben veröffentlichter Bericht der OECD http://www.oecd.org . Um Unruhen zu vermeiden, sollten die aufstrebenden Staaten mit dem neuen Reichtum allerdings unbedingt den sozialen Zusammenhalt stärken, so der dringende Appell der Experten.

Ende der Durststrecke
83 Entwicklungs- und Schwellenländer sind seit 2000 wirtschaftlich zumindest doppelt so schnell gewachsen wie die reichen Industrieländer, während dies in den 90er Jahren bloß bei zwölf Ländern der Fall gewesen war. “Die über 20-jährige Durststrecke verpasster Chancen und enttäuschender Leistung ist somit vorbei”, resümieren die Berichtsautoren.
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