Armes Amerika, reiches China

Unter dem Punkt Arbeitsmarkt bei www.cobajo.de haben wir folgende Behauptung aufgestelt, die jetzt durch die Realität bestätigt wird.
“Bei freiem Austausch zwischen den Staaten (Globalisierung) fließt die “Ware” Arbeit dahin wo sie am preiswertesten ist. Wenn die “Ware” Arbeit im Überfluss vorhanden ist, dann sinkt der Preis der “Ware” Arbeit fast auf den Preis des niedrigsten Anbieters.
Diese Betrachtung ist nun sehr vereinfacht aber trotzdem tendenziell richtig und führt zum sinken der Arbeitslöhne in den Industrieländer, wenn diese sehr viele Waren aus Niedriglohnländern beziehen.”

Artikel in Spiegel-Online vom 15.10.2001 von Frank Patalong
Der Wohlstand der Amerikaner sinkt dramatisch. Laut einer Gallup-Umfrage haben 19 Prozent kein Geld für ausreichend Nahrung. Brisant ist der Vergleich mit China – hier beklagen dies nur 6 Prozent. Auch andere Armutsindikatoren zeigen: Den US-Bürgern geht es immer schlechter, den Chinesen immer besser…
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“Made in Germany” auf dem Weg in das globale Zeitalter

akademics.de, Oktober 2011, von Susanne Hilger
Die Herkunftsangabe “made in Germany” ist zu einem Synonym für Qualität und Güte geworden. Welche Folgen haben die Umwälzungen der globalisierten Wirtschaft in den vergangenen Jahren für dieses Gütesiegel?
“Made in Germany” auf dem Weg in das globale Zeitalter. Das Ansehen von “made in Germany” ist, insbesondere auf Auslandsmärkten, “unverändert hoch”.
Ob Handelshemmnis oder nationales Gütesiegel – die Bezeichnung “made in Germany” hat im Laufe ihrer fast 130-jährigen Geschichte eine Vielzahl von Zuschreibungen erfahren. Als geographische Herkunftsangabe unterliegt ihre Verwendung gesetzlichen Auflagen. So sollte ein Produkt zu einem “maßgeblichen Anteil” in Deutschland erstellt worden sein.
Dies erweist sich indessen angesichts der Tatsache, dass immer mehr Güter länderübergreifend gefertigt werden, zunehmend als schwierig. Der Beliebtheit des Labels hat dieser Sachverhalt bislang wenig anhaben können. Das Ansehen von “made in Germany” ist, insbesondere auf Auslandsmärkten, “unverändert hoch”, wie Umfragen der Boston Consulting Group ergaben. Wo liegen die historischen Wurzeln von “made in Germany”? Worauf ist seine bis heute anhaltende Attraktivität zurückzuführen und ist es angesichts der weltweiten Verlagerung von Produktionsstandorten überhaupt noch zukunftsfähig?
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