Was wollen wir ! – cobajo.de

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Diese Seiten beschäftigen sich mit der Frage welche Produkte und Waren noch zum überwiegenden Teil in Deutschland hergestellt werden und damit “Made in Germany” sind. Die Globalisierung bewirkt nicht nur auf dem Finanzsektor Ungleichgewichte. Viele Konsumenten kaufen immer häufiger Artikel, die deutlich preiswerter sind als vergleichbare Produkte heimischer Herkunft. So überschwemmen riesige Mengen modisch kurzlebiger Konsumprodukte den Markt, die wiederum die Umwelt belasten und Rohstoffe verschwenden. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Denn neben den ökologischen Folgen des weltumspannenden Warentransports kommen einschneidende Konsequenzen für den deutschen Arbeitsmarkt hinzu. Langfristig führen die Waren aus Billiglohnländern zu sinkenden Löhnen in Deutschland, aber auch in anderen Industrieländern. Deshalb lautet unsere Empfehlung, auf Produkte zurückzugreifen, die in Deutschland hergestellt werden.
Doch es ist nicht immer leicht, auf Anhieb festzustellen, welche Waren diesen Ansprüchen gerecht werden. Denn selbst traditionsreiche deutsche Firmen fertigen teilweise im Ausland. Das Informationsportal www.cobajo.de informiert über die in Deutschland hergestellten Waren und Produkte, die zu mindestens 50% in Deutschland produziert werden oder deren Mitarbeiter zu 50% in Deutschland arbeiten!
Cobajo.de ist eine dynamische Website, deren Qualität durch die Beteiligung von und den Austausch mit Benutzern gewinnt. Im Forumsbereich des Portals können sie ihre Erfahrungen im Umgang mit den Produkten, aber auch mit den jeweiligen Anbietern einbringen. Auch Hersteller haben selbstverständlich die Möglichkeit, Lesermeinungen zu kommentieren.

Bitte schreiben Sie hier, wenn Sie Informationen haben über deutsche Produkte die bei cobajo.de noch nicht erwähnt werden. Wir nehmen diese Produkte dann nach Prüfung auf! Ihr Beitrag wird nicht sofort angezeigt, da er wegen SPAM erst von einem unserer Redakteure angeschaut und freigegeben wird.

Made in Germany – Geschichte und Bedeutung

stuttgart.businesson.de, Das regionale Wirtschaftsmagazin, 23.09.2011

Deutschland. Als Mitte des 19. Jahrhunderts europaweit die Industrialisierung eingesetzt hatte und die Nachfrage für entsprechende Produkte stark angestiegen war, versuchte man zunächst in Großbritannien, sich gegen den Import ausländischer Produkte zu schützen. Damit begann die Geschichte der Kennzeichnungspflicht für Güter aller Art…
Als Mitte des 19. Jahrhunderts europaweit die Industrialisierung begonnen hatte, versuchte man im “Mutterland” der Industrie – Großbritannien – sich vor der unliebsamen Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen. Ein Verbot ausländischer Produkte kam aus Angst vor entsprechenden Reaktionen anderer Staaten nicht in Frage. Also wurde auf Druck der Wirtschaft am 23. August 1887 das britische Handelsmarkengesetz (Merchandise Marks Act 1887) erlassen, das vorschrieb, dass künftig auf Waren eine eindeutige Bezeichnung für das Herkunftsland anzugeben sei. Im Jahre 1891 wurde das „Madrider Abkommen über die Unterdrückung falscher Herkunftsangaben auf Waren“ vereinbart. Zahlreiche andere Staaten – aber nicht alle – übernehmen damit diese Kennzeichnungs-vorschrift. Vollständiger Artikel

Grundig, Blaupunkt & Co. Unter falscher Flagge

Stern-Online 03.09.2011 von Karl-Gerhard Haas
Eine angesehene Marke ist bares Geld wert – gerade im Fernsehergeschäft. Aber nur noch hinter wenigen deutschen Namen verbirgt sich deutsche Wertarbeit. stern.de erklärt, bei welchen Herstellern noch “made in Germany” drin ist – und wer nur so tut.

Die gute, alte Zeit. Prangte auf einem Fernseher ein deutscher Markenname, konnte der Käufer sicher sein: Da ist deutsche Wertarbeit drin. Das ist schon lange vorbei: Manche TV-Anbieter haben in Deutschland nur noch Mitarbeiter, die dafür sorgen, dass die Geräte zu den Händlern kommen – die Ware wird längst im mittleren oder fernen Osten produziert. Andere Firmen haben sich aus dem Geschäft zurückgezogen oder sogar pleite gemacht – nichts blieb übrig außer klangvollen Namen. Mit ihnen schmücken sich gern Importeure und insbesondere chinesische und taiwanesische Hersteller. Denn viele dieser Firmen gehören längst zu den Großen der Branche. Ihr Problem: Keiner kennt sie, weshalb sie fernab der Heimat gern unter der Flagge einer vor Ort renommierten Marke segeln. Vollständiger Artikel

Nur drei Hersteller produzieren in Deutschland