Was wollen wir ! – cobajo.de

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Diese Seiten beschäftigen sich mit der Frage welche Produkte und Waren noch zum überwiegenden Teil in Deutschland hergestellt werden und damit “Made in Germany” sind. Die Globalisierung bewirkt nicht nur auf dem Finanzsektor Ungleichgewichte. Viele Konsumenten kaufen immer häufiger Artikel, die deutlich preiswerter sind als vergleichbare Produkte heimischer Herkunft. So überschwemmen riesige Mengen modisch kurzlebiger Konsumprodukte den Markt, die wiederum die Umwelt belasten und Rohstoffe verschwenden. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Denn neben den ökologischen Folgen des weltumspannenden Warentransports kommen einschneidende Konsequenzen für den deutschen Arbeitsmarkt hinzu. Langfristig führen die Waren aus Billiglohnländern zu sinkenden Löhnen in Deutschland, aber auch in anderen Industrieländern. Deshalb lautet unsere Empfehlung, auf Produkte zurückzugreifen, die in Deutschland hergestellt werden.
Doch es ist nicht immer leicht, auf Anhieb festzustellen, welche Waren diesen Ansprüchen gerecht werden. Denn selbst traditionsreiche deutsche Firmen fertigen teilweise im Ausland. Das Informationsportal www.cobajo.de informiert über die in Deutschland hergestellten Waren und Produkte,
Cobajo.de ist eine dynamische Website, deren Qualität durch die Beteiligung von und den Austausch mit Benutzern gewinnt. Im Forumsbereich des Portals können sie ihre Erfahrungen im Umgang mit den Produkten, aber auch mit den jeweiligen Anbietern einbringen. Auch Hersteller haben selbstverständlich die Möglichkeit, Lesermeinungen zu kommentieren.

Bitte schreiben Sie hier, wenn Sie Informationen haben über deutsche Produkte die bei cobajo.de noch nicht erwähnt werden. Wir nehmen diese Produkte dann nach Prüfung auf! Ihr Beitrag wird nicht sofort angezeigt, da er wegen SPAM erst von einem unserer Redakteure angeschaut und freigegeben wird.

Loewe vor langem Marsch nach China

Finanzial Times 29.03.2012, von Gerhard Hegmann
Der Vorstand des angeschlagenen TV-Herstellers sieht erste Hoffnungsschimmer – rasche Besserung wird es aber wohl nicht geben. Rettung soll der chinesische Markt bringen, auf dem allerdings der Großaktionär Sharp bereits sehr aktiv ist…

…Damit würde das Unternehmen vor der Haustür seines Großaktionärs Scharp Fernseher verkaufen. In der Vergangenheit hatte Seidl angedeutet, dass eine Expansion in die Volksrepublik und eine Ausweitung des internationalen Geschäfts insgesamt eng mit dem japanischen Großaktionär abzustimmen wären. Sharp hält knapp 30 Prozent des Kapitals.
Der deutsche Hersteller hat großes Know-how bei TV-Software und gilt als Premiummarke “Made in Germany”. So ist der wertmäßige Marktanteil von Loewe im Fachhandel in Westeuropa 2011 bei LCD-Geräten trotz des Umsatzrückgangs sogar minimal auf 3,7 Prozent gestiegen. Bei TV-Geräten über 2000 Euro spricht Loewe in Europa von 29 Prozent Marktanteil…
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Einer der größten Photovoltaik-Parks Mecklenburg-Vorpommerns offiziell am Netz

solarportal24, 29.03.2012
In Grimmen bei Stralsund ging heute einer der größten Photovoltaik Parks Mecklenburg-Vorpommerns offiziell ans Netz. Auf über 20 Hektar – eine Fläche mehr als drei Mal so groß wie das Berliner Olympiastadion – produzieren rund 35.000 in Frankfurt (Oder) gefertigte Conergy PowerPlus Module jährlich über 8 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom…
…„Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Kindern. Die Gewinnung von emissionsfreier Energie aus regenerativen Quellen ist ein wichtiger Schritt damit auch sie in einer intakten Umwelt leben können“, sagte Stephan Johannsen. „Umwelt- und Klimaschutz fängt für mich direkt vor meiner eigenen Haustüre an. Deshalb werden wir unser solares Engagement aus der Region und für die Region weiter ausbauen.“ Auch bei den Komponenten setzt er aus Erfahrung auf Qualität und „Made in Germany“. Zusammen mit Systemanbieter Conergy hat er bereits insgesamt 20 Megawatt Solarleistung realisiert – Fortsetzung nicht ausgeschlossen…
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Klares Bekenntnis zu “Made in Germany”

Pressemitteilung von Hansgrohe AG, 27.03.2012
Hansgrohe AG nimmt erweitertes Armaturenwerk in Offenburg in Betrieb.
Mehr als 20 Millionen Euro hat die Hansgrohe AG (www.hansgrohe.com) im vergangenen Jahr in die Erweiterung ihrer deutschen Werke investiert. Einen guten Teil dieser Investitionen hat der global tätige Bad- und Sanitärspezialist dabei für den weiteren Ausbau seines erst 2008 errichteten Armaturenwerks in Offenburg-Elgersweier eingesetzt. Um rund 30 Prozent hat das Schwarzwälder Unternehmen die Produktionsfläche der hochmodernen Mischerfabrik auf insgesamt 10.500 Quadratmeter erweitert. Der Erweiterungsbau, in dem sich unter anderem die Kartuschenfertigung und die Produktion der Installationseinheit “Hansgrohe iBox universal” befinden, wird bis Ende März 2012 komplett in Betrieb gehen. Durch den Ausbau der Produktion stieg auch die Zahl der Arbeitsplätze am Standort Offenburg, an dem sich noch zwei weitere Hansgrohe Werke befinden. Insgesamt sind hier rund 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

“Mit der Erweiterung unserer Produktionskapazitäten in Offenburg bekennen wir uns ganz klar zum Gütesiegel ‘Made in Germany’ und zum Standort Deutschland,” betont Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG…
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Ford Focus 1-Liter-EcoBoost Dreizylinder: Made in Germany

17.02.2012 – Von Ingo Koecher -
Barcelona – Mit dem neuen Dreizylinder für den Ford Focus gehen die Kölner nach den EcoBoost-Motoren nun den nächsten Schritt im Downsizing, also der Hubraumverkleinerung bei steigender Leistung. Dabei sei man bei Ford Deutschland besonders stolz, dass der neue Dreizylinder hier entwickelt und auch gebaut werde, so Isfried Hennen, Ford Sprecher. Zunächst werden die beiden Dreizylinder mit 74 kW/100 PS und 92 kW/125 PS im Ford Focus verbaut. Der Minivan B-Max und der kompakte C-Max werden folgen…

…Mit dem in Saarlouis gefertigten Ford Focus und dem Dreizylinder aus Köln stellt Ford Deutschland erstmals eine eigene Baureihe mit eigenem Motor komplett in Deutschland her…
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EU-Diskussion über Gütesiegel “Made in Germany” sorgt für Verwirrung

INGENIUER 360, Datum: 02.2.12
„Made in Germany“, diese Produktkennzeichnung stellt weltweit ein hochkarätiges Gütesiegel dar und ist von dementsprechend großer Bedeutung für die deutsche Industrie.
Nach dem gängigen EU-Ursprungsrecht wird die Länderbezeichnung eines Produktes danach vergeben, wo dessen letzter wesentlicher Produktionsschritt stattfindet.
Der litauische EU-Kommissar Algirdas Semeta, zuständig für das Ressort Steuern und Zollunion, Audit und Betrugsbekämpfung, löste mit seinem Vorstoß zur Änderung des Ursprungsrechts blanke Empörung in der deutschen Industrie aus. Nach Semetas Vorstellung soll die Ursprungsbezeichnung künftig zusätzlich berücksichtigen, dass mindestens 45% der verarbeiteten Produktteile aus dem Ursprungsland stammen…
…Dies würde einen spürbaren Konjunkturschub der europäischen Wirtschaft zur Folge haben, mit entsprechend steigenden Steuereinnahmen für die Regierungen.

Somit ist Semetas Vorschlag durchaus berechtigt und zudem würde er für größere Produkttransparenz sorgen, denn gegenwärtig können Verbraucher kaum abschätzen, wo und unter welchen Bedingungen ein Produkt überhaupt gefertigt wurde.
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China bremst deutsche Autokonzerne aus

Spiegel Online 05.01.2012 von Wieland Wagner, Peking

Fast unbemerkt beginnt China eine neue Autopolitik: Jahrelang haben ausländische Konzerne den Großteil der Gewinne des riesigen Marktes abgeschöpft. Jetzt beendet die kommunistische Regierung die Vorzugsbehandlung – und setzt eigene Technologien und Marken.

Die Zeitenwende kommt leise, so, als wolle man die Betroffenen nicht aus ihrer Partylaune aufschrecken: Ende des vergangenen Jahres verkündete das einstige Planungsministerium eine Reform, die es in sich hat. Die Nationale Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) verabschiedete einen neuen industriellen Leitkatalog, der Ende Januar in Kraft tritt – und der vor allem für deutsche Autokonzerne wie Volkswagen, BMW und Mercedes verheerende Folgen haben könnte…
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Millionen Arbeitsplätze hängen am Export

02.01.2012 Deutsche Welle: Author Monika Lohmüller

Der Außenhandel sichert in Deutschland fast zehn Millionen Arbeitsplätze. Der gesamteuropäische Markt ist nach wie vor der wichtigste. Das hat eine Studie des Forschungsinstituts Prognos ergeben. 

Dass die Exporte besonders wichtig sind für die Beschäftigung in Deutschland, das ist keine neue Erkenntnis. Doch bei bisherigen Berechnungen ging man stets davon aus, dass diese Arbeitsplätze in der Industrie zu finden sind – beispielweise im Auto- und Maschinenbau, da sind es 490.000 beziehungsweise 730.000. Dem Prognos Globalisierungsreport zufolge arbeiten in der Exportindustrie insgesamt rund 4,4 Millionen Menschen. Aber fast fünf Millionen arbeiten indirekt für den Außenhandel – zum Beispiel in Ingenieurbüros, in Sicherheitsfirmen oder auch im Reinigungsgewerbe, sagt der Projektleiter der Studie, Michael Böhmer, gegenüber DW-WORLD.DE.

Die Forscher berücksichtigten also nicht nur die Warenproduktion, sondern auch damit zusammenhängende Dienstleistungen: “Dann liegen ganz andere Branchen vorn als die Vorzeigebranchen Maschinenbau und Autoindustrie, für die der Export besonders wichtig ist”, so Böhmer. Er nennt neben den unternehmensnahen Dienstleistungsbranchen als Beispiel auch den Großhandel.  Vollständiger Artikel

IHK streitet für „Made in Germany“

P.T. Magazin, 31. Dezember 2011,  von: Stefan Möslein
(IHK Halle) Nach den Plänen der Europäischen Kommission gerät das Gütesiegel „Made in Germany“ in Gefahr. Davor warnt die Industrie-und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ihre Mitgliedsunternehmen. Demnach wolle die EU ein komplizierteres Verfahren für Herkunftsbezeichnungen von Produkten einführen. „Die geplante Neuregelung des Zollwesens bedroht den Verkaufsschlager ‚Made in Germany’…
…Folge: Produkte gelten nicht mehr als „Made in Germany“, wenn die Kosten
für Vormaterialien oder Rohstoffe aus Drittländern einen gewissen Wert
übersteigen. Dies gelte selbst für Waren, die komplett in Deutschland fertiggestellt werden. „Durch die veränderten Ursprungsregeln entsteht ein
unnötiger Verwaltungsaufwand“, kritisiert Stodtko…

Wo unsere Autos gebaut werden

Kölnische Rundschau 18.12.2011: Das Qualitätssiegel „Made in Germany“ trifft heute längst nicht mehr auf alle Autos deutscher Hersteller zu. Audi, BMW, Mercedes oder VW haben Produktionsanlagen in aller Welt. Wir zeigen, wo unsere Autos tatsächlich gebaut werden.

Auf den Golf ist noch Verlass: Deutschlands meistverkauftes Auto ist tatsächlich „Made in Germany“. Im Stammwerk in Wolfsburg und in Zwickau rollt der Bestseller vom Band. Gleiches gilt auch für den Passat, der im VW-Werk in Emden zusammengeschraubt wird.

Ab dem dritten Platz der deutschen Zulassungsstatistik (2. Quartal 2011) wird es allerdings schon schwierig mit der Produktzuordnung. Der VW Polo wird von den meisten Autokäufern sicherlich als typisch deutsches Produkt gesehen, seine Wurzeln liegen aber tatsächlich in Spanien.
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Die nächste Welle der Globalisierung

von Olaf Storbeck und Dirk Heilmann | Quelle: Handelsblatt Online 10.12.2011

Paradigmenwechsel: Die Jagd nach dem billigsten Produktionsstandort geht derzeit zu Ende. Unternehmen von morgen bauen reißfeste Lieferketten und suchen Talente auf der ganzen Welt.

Der Mann, der den Begriff der Globalisierung in die Umgangssprache einführte, hat in vielen Dingen Recht behalten. “Die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Welt sind unwiderruflich homogenisiert worden”, schrieb der deutschstämmige Professor Theodore Levitt 1983 in einem epochemachenden Aufsatz in der Zeitschrift “Harvard Business Review”. Darin sagte er “den Aufstieg globaler Märkte für standardisierte Konsumprodukte in einem bisher unvorstellbaren Ausmaß” voraus. Die dadurch mögliche Massenproduktion werde die Preise drücken und globale Konzerne entstehen lassen.

Was Levitt damals noch nicht einmal ahnen konnte, waren spätere Großereignisse wie das Ende des Ostblocks oder die Öffnung der Milliardenmärkte China und Indien. Diese ergänzten die Globalisierung der Produktwelt um die Globalisierung der Arbeitswelt, die noch viel größere Kostensenkungen ermöglichte als Levitt erwartet hatte. Ein aktuelles Symbol für beide Facetten der Globalisierung ist das iPhone:
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Globaler Reichtum wandert nach Süd und Ost

Der folgende Artikel ist eine Bestätigung unserer “theoretischen” Aussagen, die wir in unserer Rubrik “Arbeitsmarkt und Globalisierung” gemacht haben! Dabei wird verschwiegen, das das niedrige Wachstum in den Industrieländern meistens noch nicht mal die Inflationsrate ausgleicht!

Wohlstands-Umverteilung bedeutet Reformdruck für Entwicklungsländer

Paris/Hohenheim (pte019/22.11.2011/13:05) – Während sich die USA und Europa mit Schuldenkrisen plagen, hat die Stunde der Schwellen- und Entwicklungsländer endgültig geschlagen. Der globale Wohlstand verlagert sich rasant von West nach Ost und von Nord nach Süd, zeigt ein soeben veröffentlichter Bericht der OECD http://www.oecd.org . Um Unruhen zu vermeiden, sollten die aufstrebenden Staaten mit dem neuen Reichtum allerdings unbedingt den sozialen Zusammenhalt stärken, so der dringende Appell der Experten.

Ende der Durststrecke
83 Entwicklungs- und Schwellenländer sind seit 2000 wirtschaftlich zumindest doppelt so schnell gewachsen wie die reichen Industrieländer, während dies in den 90er Jahren bloß bei zwölf Ländern der Fall gewesen war. “Die über 20-jährige Durststrecke verpasster Chancen und enttäuschender Leistung ist somit vorbei”, resümieren die Berichtsautoren.
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Armes Amerika, reiches China

Unter dem Punkt Arbeitsmarkt bei www.cobajo.de haben wir folgende Behauptung aufgestelt, die jetzt durch die Realität bestätigt wird.
“Bei freiem Austausch zwischen den Staaten (Globalisierung) fließt die “Ware” Arbeit dahin wo sie am preiswertesten ist. Wenn die “Ware” Arbeit im Überfluss vorhanden ist, dann sinkt der Preis der “Ware” Arbeit fast auf den Preis des niedrigsten Anbieters.
Diese Betrachtung ist nun sehr vereinfacht aber trotzdem tendenziell richtig und führt zum sinken der Arbeitslöhne in den Industrieländer, wenn diese sehr viele Waren aus Niedriglohnländern beziehen.”

Artikel in Spiegel-Online vom 15.10.2001 von Frank Patalong
Der Wohlstand der Amerikaner sinkt dramatisch. Laut einer Gallup-Umfrage haben 19 Prozent kein Geld für ausreichend Nahrung. Brisant ist der Vergleich mit China – hier beklagen dies nur 6 Prozent. Auch andere Armutsindikatoren zeigen: Den US-Bürgern geht es immer schlechter, den Chinesen immer besser…
Link zum ganzen Artikel

“Made in Germany” auf dem Weg in das globale Zeitalter

akademics.de, Oktober 2011, von Susanne Hilger
Die Herkunftsangabe “made in Germany” ist zu einem Synonym für Qualität und Güte geworden. Welche Folgen haben die Umwälzungen der globalisierten Wirtschaft in den vergangenen Jahren für dieses Gütesiegel?
“Made in Germany” auf dem Weg in das globale Zeitalter. Das Ansehen von “made in Germany” ist, insbesondere auf Auslandsmärkten, “unverändert hoch”.
Ob Handelshemmnis oder nationales Gütesiegel – die Bezeichnung “made in Germany” hat im Laufe ihrer fast 130-jährigen Geschichte eine Vielzahl von Zuschreibungen erfahren. Als geographische Herkunftsangabe unterliegt ihre Verwendung gesetzlichen Auflagen. So sollte ein Produkt zu einem “maßgeblichen Anteil” in Deutschland erstellt worden sein.
Dies erweist sich indessen angesichts der Tatsache, dass immer mehr Güter länderübergreifend gefertigt werden, zunehmend als schwierig. Der Beliebtheit des Labels hat dieser Sachverhalt bislang wenig anhaben können. Das Ansehen von “made in Germany” ist, insbesondere auf Auslandsmärkten, “unverändert hoch”, wie Umfragen der Boston Consulting Group ergaben. Wo liegen die historischen Wurzeln von “made in Germany”? Worauf ist seine bis heute anhaltende Attraktivität zurückzuführen und ist es angesichts der weltweiten Verlagerung von Produktionsstandorten überhaupt noch zukunftsfähig?
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Made in Germany – Geschichte und Bedeutung

stuttgart.businesson.de, Das regionale Wirtschaftsmagazin, 23.09.2011

Deutschland. Als Mitte des 19. Jahrhunderts europaweit die Industrialisierung eingesetzt hatte und die Nachfrage für entsprechende Produkte stark angestiegen war, versuchte man zunächst in Großbritannien, sich gegen den Import ausländischer Produkte zu schützen. Damit begann die Geschichte der Kennzeichnungspflicht für Güter aller Art…
Als Mitte des 19. Jahrhunderts europaweit die Industrialisierung begonnen hatte, versuchte man im “Mutterland” der Industrie – Großbritannien – sich vor der unliebsamen Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen. Ein Verbot ausländischer Produkte kam aus Angst vor entsprechenden Reaktionen anderer Staaten nicht in Frage. Also wurde auf Druck der Wirtschaft am 23. August 1887 das britische Handelsmarkengesetz (Merchandise Marks Act 1887) erlassen, das vorschrieb, dass künftig auf Waren eine eindeutige Bezeichnung für das Herkunftsland anzugeben sei. Im Jahre 1891 wurde das „Madrider Abkommen über die Unterdrückung falscher Herkunftsangaben auf Waren“ vereinbart. Zahlreiche andere Staaten – aber nicht alle – übernehmen damit diese Kennzeichnungs-vorschrift. Vollständiger Artikel